Branche · Großhandel und FMCG

WMS für Großhandel und FMCG

Hoher Umschlag, Chargenführung, MHD-Überwachung, Cross-Docking. Wer schnell bewegt und enge Marge fährt, braucht ein WMS, das genau dafür gebaut ist.

Branchen-Kontext

Großhandel und FMCG-Distribution leben von Geschwindigkeit und Datendichte.

Hoher Umschlag, eng kalkulierte Marge, kurze Standzeiten. Ein WMS muss Chargen sauber führen, FEFO und MHD aktiv überwachen, Cross-Docking als Standard kennen und beim Wareneingang mit kompletten Paletten und Mischpaletten gleich gut umgehen. In FMCG kommt die Anbindung an den Handel (EDI, EAN-128, NVE) als Pflicht dazu.

Lager- und Bewegungsprofil

Typisches Profil eines Großhandelslagers

Eckwerte aus der Distributionspraxis. Lebensmittel, Getränke und Konsumgüter unterscheiden sich, aber die Logik wiederholt sich.

Mengengerüst

Volumen und Komplexität

  • SKUs3.000 bis 100.000
  • Picks/Tag5.000 bis 100.000
  • Paletten/Tag500 bis 10.000
  • Chargen aktivtausende parallel
  • Kundenshops/EDI5 bis 200 Partner
Prozessmerkmale

Was im Lager passiert

  • Pick-StrategieZonen-Pick, Wave
  • AuslagerungFEFO, FIFO, MHD-priorisiert
  • Cross-DockingStandard, plant- und unplant
  • VersandPalette, Mischpalette, Kolli
  • ComplianceEAN-128, NVE, GS1
Anforderungen

Was ein Großhandels-WMS können muss

Sechs Funktionsbereiche, die in der Distribution den Unterschied zwischen Marge und Fehlbestand machen.

01

Chargen und FEFO

Vollständige Chargen-Führung mit MHD-Überwachung, automatischer FEFO-Auslagerung und Sperrlogik bei kritischen Restlaufzeiten.

02

Cross-Docking

Geplantes und ungeplantes Cross-Docking als Standard, mit direkter Durchsteuerung vom Wareneingang in die Versandzone, ohne Einlagerung.

03

EDI und Handelsanbindung

EAN-128, NVE-/SSCC-Etiketten, EDIFACT (DESADV, ORDERS, INVOIC), Lieferantenportale. Konformität für Edeka, Rewe, Metro und Co. ist Pflicht.

04

Wareneingang mit Palettenvielfalt

Komplette Paletten, Mischpaletten, Lieferanten-Avisierung. Schnelle Verbuchung über Avis-Abgleich, automatische Lagerplatz-Zuweisung nach Umschlag.

05

Versand pro Tour und Rampe

Tourenplanung mit Rampenfenstern, Verladelogik nach Stop-Reihenfolge, automatische Lieferschein- und Rechnungsstellung pro Tour.

06

Slotting und Umschlag

ABC-Slotting nach Umschlag, periodische Reoptimierung, A-Artikel nah an der Versandzone. Kleine Hebel mit großer Wirkung bei hohen Picks.

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